Tourenprogramm
Tag 1: Transfer Hermannstadt - Kronstadt ca. 140 km = 2,5 Std. Einchecken im Hotel Kolping 3***
Tag 2: Klettertour im Tampa Gebirge (960m) Stadttour durch Brasov, Sehenswürdigkeiten besichtigen
Tag 3: Dambul Morii (850m) Die Schlucht "7 Scari" Hütte Hohenstein Gipfel Hohenstein (1.844 m)
Tag 4: Besuch des Dracula - Schlosses Transfer zu der Hütte Casa Craita in Plaiul Foii / Königsteingebirge
Tag 5: Hütte Casa Craita Schutzhütte Spirlea (1.410 m) Umerii Pietrei Craiului (1.600 m)
Tag 6: Curmatura Foii Poiana Tamasel Cerdacul Stanciului das große Geröll Schutzhütte Spirlea (1.410 m)
Tag 7: Hütte Casa Craita Schutzhütte Spirlea (1.410 m) Felsenformation Zaplaz (1.700 m)
Tag 8: Hütte Casa Craita Schutzhütte Diana (1.560 m) Padina Popii Saua Padinei Popii (1.940 m)
Tag 9: Hütte Casa Craita Schutzhütte Castelul Craitei (1.615 m)
Tag 10: Hütte Casa Craita Gipfel Tamasul Mare (1.735 m)
Tag 11: Abreise aus dem Nationalpark Königstein und Transfer zum Flughafen Hermannstadt
 www.romaniantour.eu 1    2    3    4    5    6    7    8    9    10     ©   Daniel Markus  
Rumänientour - 27. Mai 2013 / Flughafen in Hermannstadt Rumänientour - 27. Mai 2013 / am Flughafen in Hermannstadt Rumänientour - 27. Mai 2013 / der Flughafen in Hermannstadt Rumänientour - 27. Mai 2013 / unser Transferwagen nach Kronstadt Rumänientour - 27. Mai 2013 / Entspannen auf der Terasse des Hotel Kolping Rumänientour - 27. Mai 2013 / Entspannen auf der Terasse des Hotel Kolping Rumänientour - 27. Mai 2013 / Hotel Kolping in Kronstadt
Rumänientour - 27. Mai 2013 / im Hotel Kolping Rumänientour - 27. Mai 2013 / Entspannen auf der Terasse des Hotel Kolping Rumänientour - 27. Mai 2013 / Olimpia Sportanlage mit Tenisplätzen Rumänientour - 27. Mai 2013 / Blick auf einen Teil der Stadtmauer von Kronstadt Rumänientour - 27. Mai 2013 Rumänientour - 27. Mai 2013 / Die Kirche Sfântul Nicolae in Kronstadt Rumänientour - 27. Mai 2013 / der Rathausplatz in Kronstadt
Rumänientour - 27. Mai 2013 / der Rathausplatz in Kronstadt Rumänientour - 27. Mai 2013 / vor der  Kirche Sfântul Nicolae in Kronstadt Rumänientour - 27. Mai 2013 / Die Kirche Sfântul Nicolae in Kronstadt Rumänientour - 27. Mai 2013 / Blick auf einen Teil der Stadtmauer von Kronstadt Rumänientour - 27. Mai 2013 / Die Schwarze Kirche in Kronstadt Rumänientour - 27. Mai 2013 / Die Schwarze Kirche in Kronstadt Rumänientour - 27. Mai 2013 / Blick auf die Schwarze Kirche in Kronstadt
Rumänientour - 27. Mai 2013 / Altbau neben dem Gymnasium Andrei Saguna Rumänientour - 28. Mai 2013 / die Altstadt von Kronstadt Rumänientour - 28. Mai 2013 / die Altstadt von Kronstadt Rumänientour - 28. Mai 2013 / Das Ecaterina Tor zur Altstadt Rumänientour - 28. Mai 2013 / vor dem Gymnasium Andrei Saguna in Brasov Rumänientour - 28. Mai 2013 / der Rathausplatz in Kronstadt Rumänientour - 28. Mai 2013 / Blick auf das Tampa Gebirge in Kronstadt
Rumänientour - 28. Mai 2013 / beim Weißen Turm in Kronstadt Rumänientour - 28. Mai 2013 / die Uhr der Schwarzen Kirche in Kronstadt Rumänientour - 28. Mai 2013 / der Weiße Turm in Kronstadt Rumänientour - 28. Mai 2013 / am  Rathausplatz in Kronstadt Rumänientour - 28. Mai 2013 / das Rathaus in Kronstadt Rumänientour - 28. Mai 2013 / Trompetenspiel der ehemaligen Soldaten am Rathaus Rumänientour - 28. Mai 2013 / Kleiner Imbiss am Rathausplatz in Kronstadt

Allgemeines

Rumänien ist ein sehr vielseitiges Urlaubsland und obwohl es nur etwa 1,5 Flugstunden von Deutschland entfernt liegt, war es den meisten von uns unbekannt. Ein herrliches Reiseland, mit gastfreundlichen Menschen, nahezu unberührten Landschaften und einer Freiheit und Unberührtheit, die man in Europa sonst kaum mehr findet.

Rumänien hat, vor allem die sehr ursprüngliche Landschaft der Karpaten zu bieten und ist daher gerade für Aktivurlauber ein Land ohne Grenzen...

Transsilvanien - das Land jenseits der Wälder, liegt mitten in Rumänien. Vor allem der Dracula-Mythos machte Transsilvanien zu einem geheimnis- und sagenumwobenen Land. Geprägt wird das Gebiet durch die Karpaten, die bogenförmig das hügelige Transsilvanien umschließen.

Nirgendwo sonst in West- und Mitteleuropa gibt es noch ein so großes zusammenhängendes Waldgebiet wie in Rumänien. Die unvergleichlichen Karpatenwälder mit ihren erstaunlich glasklaren Mineralquellen sind nicht nur die Heimat von über einem Drittel aller europäischen Wölfe, Bären und Luchse, sie sind auch das letzte Gebiet, das noch echte Urwälder zu bieten hat.


Tourenbeschreibung

Tag 1 - Transfer Hermannstadt - Kronstadt

Empfang durch den Bergführer Ciri am Flughafen in „Sibiu“ Hermannstadt.
Transfer nach „Brasov“ Kronstadt ca. 140 km = 2,5 Std.
Einchecken im Hotel Kolping 3***
Abendessen und Besprechung des Programms für die nächsten Tage.

Das Hotel Kolping ist im historischen Zentrum von Brasov gelegen und nur etwa 800 Meter von der Schwarzen Kirche in der Altstadt entfernt. Von den Zimmern aus hat man einen einzigartigen Ausblick auf die historische Altstadt von Brasov und die umliegende Landschaft.

Tag 2 - Stadttour durch Kronstadt „Brasov“ - die Burgstadt zwischen den Bergen

An diesem Tag haben wir Kronstadt kennengelernt. Die Stadt war über Jahrhunderte neben Hermannstadt das kulturelle, geistige, religiöse und wirtschaftliche Zentrum der Siebenbürger Sachsen, die seit dem 12. Jahrhundert in der Region siedelten und bis ins 19. Jahrhundert hinein die Mehrheit der Stadtbevölkerung bildeten.

Die Stadt mit ca. 300.000 Einwohnern wurde 2011 zu der schönsten Stadt Rumäniens gekrönt. Sie liegt am Fuße des Tampa-Gebirges und hat neben der wunderschönen umliegenden Landschaft auch ein mediterranes Flair, denn hier findet man viele Cafés, Läden, Eisdielen, eine schöne Fußgängerzone mit vielen Einkaufspassagen sowie viele Touristen.

Gemeinsam mit Ciri, haben wir die Geheimnisse von Brasov enthüllt und haben erfahren wie die Menschen in vergangenen Zeiten an diesem Ort gelebt haben. Wir haben sowohl die Altstadt von Kronstadt, mit der Schwarzen Kirche, die Wehrtürme und die alte Stadtmauer besucht, sowie die Neustadt gesehen, die zu einer der modernsten Städte des Landes zählen.

Die Schwarze Kirche ist der bedeutendste gotische Kirchenbau Siebenbürgens und Südosteuropas.

Der Vorgängerbau war eine romanische Basilika aus der Gründungszeit Kronstadts durch den Deutschen Orden ab 1211. Nach deren Zerstörung durch den Mongolensturm von 1241 wurde sie als gotische Hallenkirche wieder aufgebaut. Der Bau begann im Jahr 1383, fertig gestellt war die Kirche etwa im Jahr 1480.

Ihren Namen trägt die Kirche aufgrund eines Stadtbrandes im Jahr 1689, der von der Kirche nur noch die geschwärzten Mauern stehen ließ. Sie ist seit der Reformation der Kronstädter Siebenbürger Sachsen durch Johannes Honterus eine evangelische Kirche. Eindrucksvoll sind neben der Größe (Dachfirst 42 m, Länge 90 m), die große mechanische Orgel (3993 Pfeifen) und die sechs Tonnen schwere Glocke.
Die Schwarze Kirche besitzt die größte Sammlung alter orientalischer Teppiche aus Kleinasien in Rumänien und in Europa außerhalb der Türkei.


Tag 3 - Die Schlucht „7 Scari“ und die schönste Seite des Hohensteingebirges „Piatra Mare“

An diesem Tag haben wir eine Wanderung durch das Hohensteingebirge „Piatra Mare“ gemacht.
Nach einer leichten Bergtour durch die schönen Waldwege und die Schlucht „7 Scari“ erreichen wir den Gipfel bei 1844 m. Von dort aus hatten wir eine einzigartige Aussicht auf die Stadt Brasov und die umliegenden Ortschaften.
Die Dauer der Tour betrug 7-8 Stunden bei einem mittleren Schwierigkeitsgrad und einem Höhenunterschied von ca. 1.000 m.

Tag 4 - Dracula-Mythos – Besuch des Dracula-Schlosses

An diesem Tag haben wir das berühmte Schloss Dracula „Castelul Bran“ ( Baujahr 1377 ) besichtigt und die Wahrheit jenseits der Legenden und Mythen erfahren und warum dieses Schloss eigentlich so berühmt geworden ist.

Erst nachdem das Schloss in Besitz der Königin Maria geriet, wurde es zu einer romantischen Ruhestätte im Dorf Bran. Die Königin Maria ließ das Schloss umbauen und erweitern, so dass es zu einer gemütlich eingerichteten Familien-Residenz wurde. In kurzer Zeit wurde Schloss Bran ihr Lieblingsort.

Nach dem Transfer zum „Plaiul Foii“, unsere Basisstation im Nationalpark Königsteingebirge „Piatra Craiului“, haben wir uns in die gemütlichen und gut ausgestattete Hütte Casa Craita 2** eingecheckt.

Die Hütte, die Platz für 10 Personen bietet, verfügt über 3 Schlafzimmer (1x2 Betten und 2x4 Betten, Aufenthaltsraum, voll eingerichtete Küche, Essplatz, offener Kaminoffen, Sauna, Terrasse, 2 große Loggia, Grillplatz, TV und einen eigenen Parkplatz).

Der Ausblick auf das Königsteingebirge ist von der Hütte aus einzigartig. Direkt vor der Hütte fließt ein Bach mit frischem Bergwasser, wo man sich nach einem Saunagang oder einer Bergtour gut abkühlen kann.

Tag 5-10 - Die verborgenen Naturschätze des Nationalparks Königstein „Piatra Craiului“

Im zweiten Teil unserer Tour wanderten wir hauptsächlich durch die Südkarpaten. Wir bestiegen dabei einen Teil des Königsteins, der mit seinem scharfen, lang gestreckten Grat, mit eindrucksvollen Felswänden und wilden, steilen Schluchten, eine Herausforderung für den alpinen Bergwanderer darstellt.

Zu den vielen beeindruckenden Steilklippen, haben wir die Felsenformationen von "Cerdacul Stanciului" und "Zaplaz" bewundern können, die man als echte Naturschätze des Königsteingebirges bezeichnen kann.

Der Nationalpark Königstein erstreckt sich über eine Fläche von 14.773 ha. und befindet sich südwestlich von Burzenland „Tara Barsei“. Er besteht praktisch aus zwei Einheiten: der kleine (1.791 m) und der große Königstein (2.238 m), verbunden durch den „Curmatura“ Sattel (1.620 m). Beide Einheiten haben steile Felsenwände aus Jurakalk und tiefe Risse. Der großen Königstein ist durch viele Schluchten zerschnitten.

Für unsere täglichen 5- bis 8-stündigen Wanderungen brauchten wir eine gute Kondition und Trittsicherheit. Einige Stellen waren ausgesetzt und erforderten absolute Schwindelfreiheit, da diese nur mit Ketten und Seilen zu überwinden sind. Die Route führt über markierte Pfade oder Hirtensteige.

Abends auf der Hütte haben wir unsere Freizeit in einer gemütlichen Atmosphäre verbracht. Zu den Aktivitäten zählten: grillen, rumänische Speisen, Weine und Biere kosten, Musik hören, tanzen, in die Sauna gehen, Berggeschichten und rumänische Witze vom Ciri hören, oder einfach auf dem Schaukelstuhl den tollen Ausblick des Königsteins genießen.

In „Plaiul Foii“, am Fuße des Königsteingebirges haben wir auch die älteste Hammerschmiede der Region besucht, wo der 84.-jährige Schmied Joschka seit über 50 Jahren lebt. Hier haben wir auch einen Einblick in den einfachen Lebensalltag der Einheimischen bekommen. Durch die Ruhe, die diese Menschen ausstrahlen und durch die Stille der Berglandschaft mitten in der wilden Natur, jenseits von der Zivilisation, haben wir den Eindruck bekommen, dass die Zeit dort einfach stehen geblieben ist…


Tag 11 - Abreise aus dem Nationalpark Königstein und Transfer zum Flughagen in Hermannstadt

Nach einem gemütlichen Abschiedsfrühstück überreichte der Bergführer Ciri jedem von uns 2 Foto-DVD`s mit unseren schönsten Bildern von unseren tollen Erlebnissen. Anschließend verabschiedete er sich von uns mit den Worten:

La revedere si sper sa ne revedem in curand     •     Auf Wiedersehen und hoffentlich sehen wir uns bald wieder

Wir haben bei dieser Tour nicht nur wunderbare Orte gesehen, sondern auch gute Freunde gefunden, die wir sicherlich wieder besuchen werden. Während des gesamten Aufenthaltes in der Berghütte wurden wir mit traditionellen rumänischen Speisen regelrecht verwöhnt. Es waren kulinarische Highlights, die nicht zu überbieten waren.

Auf dem Weg zum Flughafen nach Hermannstadt, konnten wir uns von dem imposanten Königsteingebirge und von den naturbelassenen Landschaften in Rumänien verabschieden.

Vor unserem Abflug haben wir in Hermannstadt noch eine Altstadtbesichtigung, sowie eine kleine Bummeltour durch die Fußgängerzone der Stadt gemacht.

Wir blicken auf eine erlebnisreiche und sehr gut organisierte Tour zurück, bei der wir in 10 Tagen, 6.500 Höhenmeter zurückgelegt und viele Eindrücke gesammelt haben.

Herzlichen Dank Ciri :-)